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ArchiCAD von der Fa. Graphisoft ist eines der großen CAD-Systeme mit einer weiten Verbreitung in Deutschland.

 

Die Schnittstelle zwischen ArchiCAD und California.pro ermöglicht Import und Update von CAD-Daten in das AVA-System.

 

Das CAD-System stellt dabei eine Vielzahl von Gebäudedaten mit exakter Vermaßung bereit, die auf Seiten California.pro in ein Raum- und Gebäudebuch importiert werden. Dabei bleibt die typische Trennung zwischen dem Arbeitsplatz des Zeichners und dem Arbeitsplatz zur AVA-Weiterverarbeitung berücksichtigt. Der CAD-Arbeitsplatz muss noch keine detaillierten Zuordnungen zu Qualitäten, Leistungen oder Positionen durchführen - und könnte es in der Regel auch gar nicht. Übergeben und aktualisiert werden die geometrischen Daten, wie sie der Zeichenplatz gewohnt ist zu erstellen.

 

Nach Anwahl der Funktion und Auswahl der gewünschten Plan-Datei wird zunächst eine Liste mit allen Geschossen gezeigt.

 

 

Hier müssen die Zeilen markiert werden, deren Werte übertragen werden sollen. Dabei wird bei Mausklick auf eine Zeile diese selektiert und alle anderen abgewählt. Wenn mehrere Zeilen selektiert werden sollen, muss die Strg-Taste festgehalten werden. Nochmaliger Klick auf die gleiche Zeile deselektiert diese wieder.

 

Nach Bestätigung mit OK wird eine Liste mit allen Ebenen und ihren zugehörigen CAD-Layern gezeigt.

 

 

Die Selektion wird deswegen benötigt, da in ArchiCAD ein Element wie Wand oder Stütze auch 'zweckentfremdet' verwendet werden kann, z.B. als rein graphisches Element. Die unterschiedlichen Verwendungen der Elemente werden in Layern zusammengefasst, die hier gelistet sind. Da die Layer vom CAD-Ersteller frei vergeben werden, ist die Bedeutung für die Konvertierung nicht bekannt.

Das Konvertierprogramm versucht auf Grund von Bauteilmengen von sich aus bereits, die wahrscheinlich zur Übertragung geeigneten Layer vorzuselektieren. Wahrscheinlich ist ein Layer dann, wenn wenigstens ein Element des Layers größer oder gleich ist als:

- Dächer mit einer Fläche von 1 m²

- Decken mit einer Stärke von 10 cm und einer Fläche von 1 m²

- Unterzüge mit einer Breite und Höhe von jeweils 10 cm und einer Länge von 50 cm

- Stützen mit einer Breite und Höhe von jeweils 10 cm und einer Länge von 100 cm

- Wände mit einer Stärke von 10 cm und einem Volumen von 0.2 m³

Das kann aber nur ein Vorschlag sein, der in jedem Fall von einem Benutzer geprüft werden muss, der die Bedeutung der Layer kennt.

 

In California.pro werden die Daten nach Funktional- Bauteil- und Raumgruppen zusammengefasst :

 

- Lokalitäten (Geschosse)

- Flächenarten nach DIN 277

- Nutzungsarten

- Wände, getrennt nach Außen- und Innenwänden (Wandstärken > 24 cm erhalten die Einheit m³, sonst m²)

- Außen- und Innentüren (St)

- Fenster (St)

- Unterzüge (m)

- Stützen (St)

- Decken (m²)

- Dächer (m²)

- Räume (psch)

 

 

Dabei werden neu eingefügte Bauteile in Grün angezeigt. Rot werden diejenigen Teile gezeigt, die nicht oder nicht mehr aus der CAD generiert werden, also z.B. entfallende oder umgeplante Räume oder auch Details, die der AVA-Bearbeiter in seinem RGB erweitert hat, da sie nicht aus der CAD gewonnen werden konnten.

Für jedes Element und jeden Raum werden die Geometriedaten übernommen und in den RGB-Bauteilen abgelegt, hier z.B. ein Raum

 

 

Im Beispiel wurde den Geometriedaten bereits Leistungen aus Stammtextkatalogen beigefügt und die aus der CAD stammenden Mengenansätze wurden als Adressabrufe in der Formelspalte eingetragen. Übertragungsfehler, Auslassungen oder irrtümliche Verdoppelung von Bauteilen werden ausgeschlossen. Selbstverständlich werden bei Geometrieveränderungen sämtliche Übertragungswerte automatisch nachgestellt und alle abhängigen Leistungsansätze dementsprechend korrigiert. Wenn das RGB durch den Standard-Generierungsprozess bereits LVs generiert hat, werden auch sämtliche Leistungsverzeichnisse ohne weiteres Zutun korrigiert.

 

Ein weiterer Automatisierungsschritt ist durch die Anlage von Bauteilvarianten gegeben:

 

 

Für alle Element- und Raum-Typen werden Standard-Varianten angelegt. Nach der Erstgenerierung des RGB kann im Menü Bearbeiten, Bearbeiten Bauteilvarianten die Grundausstattung für jedes Bauteil zusammengestellt werden. Dann kann eine oder mehrere Variante markiert werden und im Menü auf der rechten Maustaste die Funktion Update der markierten Variation(en) im aktuellen RGB aufgerufen werden. Damit wird diese Standard-Zusammenstellung in allen RGB-Teilen eingetragen und aktiviert, in denen sie vorkommt. Natürlich mit automatischer Berechnung der lokalen Mengenansätze.

Als praktische Hilfe ist es an der gleichen Stelle auch möglich, die Funktion Verdichten des RGB auf die Elemente/Räume, in denen die Variation '......' vorkommt aufzurufen. Dadurch lässt sich im RGB sofort erkennen, welche RGB-Teile diese Variation tragen.

Natürlich stehen auch alle sonstigen Standard-Funktionen des RGB zur Verfügung. Insbesondere auch im Menü Bearbeiten die Funktion Variantentausch in Bauteilen , die über das oben genannte Tauschverfahren hinaus noch zusätzliche Selekteinschränkungen ermöglicht.

 

Tipp

Im Fenster Raum- und Gebäudebuch kann es sinnvoll sein, sich aus der Fensterkonfiguration die Spalten Raum/Element Nummer und Gruppe zu konfigurieren.

 

 

In die Spalte Nr. Wird beim Import die ArchiCAD-interne eindeutige Identifikations-Nummer eingetragen.

In der Spalte Gruppe wird die zugehörige Variante aus dem Fenster Bearbeiten Bauteilvarianten eingetragen.